Trust.You.Not

I wanted everything to stay the same, but feelings fade and people change.



All diese blöden Sätze. All dieser emotionale Kack. All diese Menschlichkeit. Manchmal kotzt mich das alles an. Einfach einen Schalter umlegen und zur Abwechslung nicht mehr fühlen - warum geht das nicht? Ab und zu wäre das so praktisch.

Kein Schmerz mehr, keine verletzten Gefühle, kein Bedauern, kein Trauern, kein Grübeln, kein Schreien, kein Weinen, kein Ich-will-sterben-Gefühl, einfach nichts mehr.

Aber Nichts ist Leere. Und Nichts bedeutet auch, kein Lachen, keine Freude, kein Kribbeln im Bauch, kein Gefühl absoluter Freiheit, keine Pläne, kein Leben mehr.

Also darum. Darum gibts diesen Schalter im menschlichen Körper/Geist nicht. Weil Leben eben bedeutet, das all dieser verfickte Schmerz und alles Hoffen und Bangen genauso sehr dazu gehört wie die Freude und die Liebe.

Man muss abwägen, was einem wichtiger ist. Ist es das Selbstmitleid, das Sich-im-Schlamm-der-Verzweiflung-Suhlen? Ist es das wirklich wert? Sein Leben auf so undankbare Weise zu verschwenden, während es so viele Dinge gibt, die man noch erleben kann? Wenn man sich dafür entscheidet, das Leben lieber zu genießen und stets das Positive in den Dingen zu sehen, muss man damit rechnen, dass sie einen ab und zu einholt, die Wahrheit. Aber man würde lernen, mit ihr umzugehen. Wahrscheinlich.

Ich hasse Selbstmitleid und deshalb versuche ich immer, die Tränen herunterzuschlucken und dem Elend ins Gesicht zu lächeln. Und manchmal klappt es ganz gut. Ich versuche, mich nicht von dem Gefühlschaos in mir drin auffressen zu lassen. Aber ich mache einen großen Fehler dabei: Ich verdränge. Und das rächt sich stets früher oder später. Alles, was man ständig beiseite schiebt, kommt irgendwann wie eine große Welle über einen hereingerauscht. Ein scheinbar endloser Strom von Negativem. Das ist der Moment, in dem deine Welt zerbricht. Es ist das tiefe Loch, in das du fällst. Mit ein bisschen Glück findest du jedoch eines Tages wieder den Weg zurück an die Oberfläche. Und dort wartest du auf den nächsten Sturm.

Das Leben ist ein endloses Warten. Weil wir armseligen Menschen immer denken, wenn wir nur lange genug warten würden, würde sich alles zum Besseren wenden. Fakt ist aber, wenn sich etwas ändern soll, so müssen wir stets selbst dafür sorgen. Denn das Leben sorgt nicht dafür. Es schaut nur zu.

Nehmt euer Leben selbst in die Hand, wenn ihr wollt, dass es sich zum Guten wendet! (Verzeihung, ich bin abgeschweift....)

 

 

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3.5.11 00:31
 


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